Diversity Management

Diversity Management eröffnet einen Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Potentiale der Menschen im Zusammenhang mit Geschlecht, Alter, Religion, sexueller Orientierung, kulturellem Umfeld, Gesundheit/Krankheit/Behinderung und Lebensweise, aber auch – und besonders – in Hinblick auf sozialen Status und Bildungshintergrund. Diese Differenzlinien sind nicht unabhängig von einander oder additiv zu verstehen, sondern stehen in einem intersektionalen Bezug.

Oft liegt es an der Gestaltung unseres Lebensraumes, die es „zu“ kleinen, „zu“ großen, „zu“ alten, „zu“ jungen Menschen, solchen, die anders sprechen oder schlechter oder gar nicht sehen, hören oder gehen können schwer macht, sich darin zu orientieren oder zu bewegen.

Kenntnisse und Fähigkeiten, die Menschen in ihren diversen Lebenszusammenhängen (alt, jung, weiblich, männlich, krank, gesund, “ausländisch”, “hiesig”, lesbisch, schwul…) erwerben, erweisen auch sich als wertvolle “Tools” im Arbeitszusammenhang.

Demgegenüber liegt ein bedeutendes Konfliktpotenzial in der – oftmals unbewussten – Ausgrenzung von MitarbeiterInnen durch ungenügendes Augenmerk auf unterschiedliche Bedürfnisse.

Zudem entspricht eine Orientierung an Diversitätskonzepten allen Gleichbehandlungskriterien und den Umgangsformen politischer Korrektheit.