Gender Mainstreaming am Friedhof

Was hat Gendermainstreaming mit Friedhöfen zu tun?

Friedlich wie selten liegen Frauen und Männer gleichberechtigt in ihren Gräbern!

Aber was ist mit den lebenden Menschen auf Friedhöfen?

Friedhöfe werden zu einem hohen Prozentsatz Frauen besucht und gepflegt. Da dies noch dazu meist ältere Personen sind, trifft sich hier das Thema GENDER mit dem Thema DIVERSITY.

Die Stadt Wien hat dier Tatsache Rechnung getragen und folgende Maßnahmen gesetzt:

Niedrigere Wasserentnahmestellen, die auch bequem von älteren und kleineren Personen genutzt werden können
Bei Neuplanungen größerer Anlagen beziehungsweise Erweiterungen soll die Verkleinerung der Einzugsgebiete von Wasser- und Abfallsammelstellen mitbedacht werden.
Wo es möglich ist, sollten auch Nebenwege gut befestigt sein, damit Personen mit Rollstühlen und Gehhilfen leichter vorankommen.
Gute Beleuchtung für ein besseres Sicherheitsgefühl.
Kleine Transportwagen für Wasser und schwere Erdsäcke sollen bereitgestellt werden. Pflanzenmaterial soll – zumindest in Friedhöfen mit Personal vor Ort – bei Bedarf zu den Gräbern transportiert werden können.
Zusätzliche Sitzgelegenheiten zum Rasten und Verweilen.
Übersichtliche Orientierungspläne, gut sichtbare Hinweisschilder zu den Ausgängen mit Notrufnummern.
Für das Verlassen der Friedhöfe nach den offiziellen Öffnungszeiten werden Notausgänge eingerichtet.