Sport

Grundlegender Unterschied zwischen Frauen und Männern im (Freizeit)sport ist die Motivation: Für Männer steht mehrheitlich der Wettkampfaspekt im Vordergrund, für Frauen ist Sport eine Frage von Gesundheit und Fitness.

Also finden sich Männer eher im “Mannschaftssport”, Frauen bei Gymnastik, Turnen und Tanz, was bedeutet, dass Frauen mehrheitlich in Räumen, Männer mehrheitlich im Freien sportlich tätig sind.

Diese Unterschiede gibt auch eine Studie der Stadt Salzburg zur Geschlechtergerechten Sportförderung wider, die außerdem zeigt, dass das Funktionärswesen im Sport eine Männerdomäne ist.

Für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport ist der gleichberechtigte Zugang zu Ressourcen, wie Ausstattung, Preisgelder bei Wettkämpfen, Gehälter für Trainerinnen und Trainer sowie der Sportstättenbau eine wichtige Voraussetzung. Durch eine Gender-Analyse des Berliner Senats stellte sich beispielsweise heraus, dass Sportanlagen für Sportarten und Freizeitaktivitäten, die hauptsächlich Frauen zu Gute kommen, eine deutliche Unterfinanzierung aufweisen.

Gender-Budgeting als Teil von Gender Mainstreaming thematisiert vor allem die Verteilung von Ressourcen. Zumindest für die öffentliche Sportförderung könnte mit Hilfe dieses Ansatzes die Gleichstellung im Sport gefördert werden.