Diversität und Inklusion

Die Heterogenität einer Gesellschaft lässt sich durch die Dimensionen von Diversität beschreiben. Es wird zwischen inneren, äußeren und organisationalen Dimensionen unterschieden.

Die inneren Dimensionen von Diversität beschreiben die Differenzlinien Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, geistige und körperliche Fähigkeiten, Religion/Weltanschauung – und  sozialer Status/Bildungshintergrund.

Die äußeren Dimensionen bezeichnen Bereiche wie Elternschaft, Ausbildung, Familienstand, Wohnort, bei den organisationalen Dimensionen handelt es sich um Faktoren, die mit dem Beruf zu tun haben, wie Seniorität, Arbeitsfeld etc.

Die Antwort auf die Diversität der Gesellschaft ist die Inklusive Bildung, sie bedeutet, dass jedes Kind besondere Bedürfnisse und besondere Fähigkeiten hat und es die Aufgabe der Schule ist, diese besonderen Bedürfnisse und Fähigkeiten angemessen zu berücksichtigen, damit sich jedes Kind möglichst optimal zu einer autonomen, selbstsicheren und mündigen Person entwickeln kann.
Dementsprechend hat eine inklusive Schule die gesamte Vielfalt und alle möglichen Differenzlinien z.B. nach Fähigkeit, Geschlecht, Herkunft, Sprache, Religion, Alter und Sexualität zu bedenken. „Inklusive Bildungsgerechtigkeit“ ist somit auf die gesamte Diversität bezogen und nicht ausschließlich auf Schüler_innen „mit Beeinträchtigung“.