Inklusion: Fokus Behinderung

Ausgehend von einem gemeinsamen Verständnis zur Inklusiven Bildung, wie in der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) festgeschrieben und erläutert, und den Grundkompetenzen einer Diversitätspädagogik haben PädagogInnen mit dem Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik: Fokus Behinderung“ spezifische Kompetenzen zu erwerben. Der hier verwendete Begriff Behinderung wird nicht als individuelles Merkmal, sondern als ein soziales Konstrukt verstanden. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch Normen und Zuschreibungen und durch für sie schwer überwindbare Barrieren behindert.

Studierende erwerben Kompetenzen (Einstellungen bzw. Haltungen, Wissen und Können) in pädagogischer Diagnostik und der Entwicklung einer Förderkultur in den Bereichen Motorik, Wahrnehmung, Kognition, Kreativität, Verhalten, sowie Sprache, Sprechen und Lesen. Auf die Aneignung von Fachwissen und die Entwicklung der Fähigkeiten zur Individualisierung und Differenzierung, den Umgang mit Klassenmanagement, Teamarbeit, Beratung und inklusiver Schulentwicklung sowie auf Systemwissen im schulischen und psycho-sozialen Netzwerk wird im Schwerpunkt besonders Wert gelegt.